Planungen der Ratsgruppe für den südlichen Bereich der "Maritimen Meile"
Während in diesen Tagen der Umbau der Kaje abgeschlossen wird, schlummert nur wenige Meter südlich die Harrier Kaje noch einem touristischen Dornröschenschlaf. Dies will die CDU/FDP-Gruppe im Braker Stadtrat ändern. Nach einer Besichtigung erarbeiteten die Lokalpolitiker ein Konzept für die zukünftige Gestaltung der Anlage.
Ergänzungsvorschläge
Schwerpunkt ist ein erster Anlaufpunkt für Fahrradtouristen, die sich der Stadt nähern. So soll nach den Plänen der Gruppe eine Infotafel auf die Innenstadt, die Kaje und die Touristinfo mit den öffentlichen Toiletten hinweisen. "Damit würden wir verhindern, dass die Touristen im Bereich der Kaje Brake einfach nur passieren", erklärt Gruppenvorsitzender Claus Plachetka. "Unsere Stadt hat vieles zu bieten. Darauf müssen wir unsere Gäste aber auch rechtzeitig hinweisen." Nach den Vorstellungen von CDU/FDP beginnt die "Maritime Meile" damit bereits in Harrien und zieht sich entlang der Weser bis zur Binnenhafenschleuse hin.
Das Erscheinungsbild der Harrier Kaje soll nach den Ausführungen der Gruppe aber nicht geändert werden. "Neben der neuen Infotafel planen wir eine Ergänzung der Anlage", erläutert Plachetka. Wichtig ist der Gruppe dabei die Einbeziehung des derzeit ungenutzten städtischen Gebäudes auf dem Grundstück. Hier ließe sich beispielsweise kostengünstig ein Unterstand beispielsweise für Fahrradfahrer schaffen. Man müsse das Gebäude nur nach einer Seite deutlich einsehbar baulich öffnen. "Von dort sollte dann auch der Blick auf die Weser möglich sein", sagt Ratsfrau Bärbel Bargmann. Dazu müssten die Bäume teilweise ausgeästet werden.
Der Unterstand sollte nach den Vorstellungen von CDU und FDP durch einen Fahrradständer auf der Kaje ergänzt werden. Ebenso plant die Gruppe eine weitere Sitzgelegenheit am nördlichen Rand. Für das direkt am Weserradweg gelegene Kleinod, das bislang nur von wenigen Touristen entdeckt wird, stellt sich die Gruppe auch eine Sitzgelegenheit mit einem Tisch vor, wie sie beispielsweise auch in Meyershof existiert. In Sachen Sicherheit schlägt die Gruppe die Errichtung eines Zauns am Wasser vor. Nur so könne man Kinder auf der Kaje spielen lassen. Auch die Barrierefreiheit ist der Gruppe wichtig. So ist in den Plänen auch die Schaffung einer Rampe vorgesehen. "Damit können dann auch Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen einfacher auf die Kaje gelangen", so Plachetka.
Aus Sicht von CDU und FDP sind die Pläne eine erste Anregung für eine Aufwertung der Harrier Kaje. Interessierte Bürger sind eingeladen, mit der Gruppe über die Vorstellungen zu diskutieren.
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CDU/FDP-Gruppe im Braker Stadtrat
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